Tankkarte für e-Autos [Ratgeber]

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Elektroautos werden immer besser.

 

Die größten Schwachstellen bestehen im Vergleich zu Verbrennern in der Reichweite und der Dichte des Ladenetzwerkes.

 

Diese Nachteile werden jedoch immer besser ausgeglichen und bereits heute kannst du sie ziemlich gut umgehen, wenn du einfach eine Tankkarte für e-Autos verwendest.

Eine solche Ladekarte ermöglicht dir günstiges Aufladen an zahlreichen Ladestellen in Europa.

 

In diesem Artikel wollen wir dich kurz aufklären, was du mit Tankkarten bzw. Ladekarten machen kannst, wieso sie sich lohnen und wie du sie möglichst günstig bekommst.

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Tankkarte für Elektroautos - Was ist das?

Tankkarten für e-Autos bzw. Ladekarten sollen dir das Leben erleichtern, was das Laden deiner Elektroautos angeht.

 

Die wenigsten bezahlen an Ladesäulen bar oder direkt mit ihrer Karte – Häufiger halten sie kurzerhand eine App oder eine Tankkarte vor die Ladesäule und die Abrechnung erfolgt über diese.

 

Zum Monatsende musst du dann bequem eine Zahlung für alle Ladevorgänge tätigen.

 

Praktisch ist, dass du mit den Apps und Tankkarten extrem einfach bezahlen und Strom laden kannst. Darüber hinaus geben dir so einige Tankkarten Zugriff auf Ladesäulen von fast allen Anbietern – Das wird über Roamingverträge ermöglicht.

 

Nicht vernachlässigen wollen wir, dass Tankkarten meistens für günstigeren Strom sorgen.

Nachteile bestehen unterdessen keine, vorausgesetzt, du holst dir die richtige Tankkarte. Bestimmte Tankkarten lassen sich etwa in Österreich nur bei sehr wenigen Ladesäulen verwenden, weshalb du auf die Qualität deiner Karte achten solltest.

 

Die besten Ladekarten Österreichs kannst du dir gerne in unserem Ladekarten Elektroauto Vergleich anschauen.

Ladekarte e-Auto - Worauf achten?

In diesem Zusammenhang solltest du also hauptsächlich auf drei Aspekte achten:

  • Wie dicht ist das Ladenetz, im In- sowie im Ausland?
  • Welche Qualität haben die Ladestationen (wie viel kW)?
  • Wie hoch sind die Kosten?

In erster Linie solltest du darauf achten, dass in deiner Umgebung zahlreiche Ladestationen mit deiner Ladekarte funktionieren.

Plugsurfing ist beispielsweise ein hervorragender Anbieter für Ladekarten, das jedoch nur nicht im Großraum Wien.

Hier besitzt dieser Anbieter nur sehr schwache und wenige Ladepunkte.

 

Smatrics wäre an dieser Stelle die richtige Wahl, da diese leistungsstarke Ladepunkte rund um Wien beinhalten (50 kW Leistung).

Andere Ladekarten wie bspw. die von Ella verfügen nur über sehr wenige Ladestationen. Hier solltest du natürlich auf eine Alternative mit einem besseren Angebot setzen.

 

Neben der Dichte des Ladenetzes kannst du auch die Qualität dessen berücksichtigen. Ionity ist im Vergleich sehr teuer, dafür lassen sich hier einige der leistungsstärksten Ladesäulen vorfinden. Während 50 kW bei den meisten Ladesäulen üblich sind, bietet Ionity welche mit bis zu 350 kW an. Bisher kommen auch bei diesen meistens jedoch nur 50 kW an.

 

Umso mehr kW E-Ladesäulen erbringen, umso schneller ist dein Automobil geladen. Du sparst dir also viel Zeit, wenn du auf Tankkarten für e-Autos setzt, die leistungsstarke Ladesäulen in deiner Nähe beinhalten.

 

Zu guter Letzt musst du natürlich die Kosten berücksichtigen.

 

Das fällt bei Ladekarten extrem schwer, da es einfach zahlreiche unterschiedliche Modelle zur Abrechnung gibt. Die einen rechnen etwa nur nach verbrauchten kW/h ab, während andere nach verbrauchten Minuten an der Ladestation abrechnen.

 

Manche verlangen monatliche Kosten für das Halten der Ladekarte, manche Grundgebühren für jeden einzelnen Ladevorgang. Darüber hinaus gibt es bestimmte Anbieter, die Festpreise pflegen, während bei anderen die Preise schwanken.

 

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Beste Ladekarte für Elektroautos - Shell Recharge

Die beste Ladekarte für Elektroautos ist unserer Meinung nach ganz klar die Shell Recharge

 

Du bekommst sie kostenfrei und musst dafür nur kurz die Shell Recharge App downloaden. Anschließend kannst du an über 275.000 Ladepunkten in ganz Europa deinen Strom beziehen.

 

Das Kostenmodell ist transparent und nicht allzu teuer.

 

Hinzu kommen noch einige Services.

 

So hast du immer einen Kundensupport zu deiner Seite, in der App kannst du jederzeit einsehen, wo die nächste Ladenstation ist und ob diese zurzeit besetzt ist.

 

Auch lassen sich die Preise in der App schnell einsehen, weshalb sich die Shell Recharge nicht nur für Privatkunden empfiehlt.

 

Auch für Unternehmen kann diese Karte bestens dabei helfen, den Überblick über den eigenen Fuhrpark zu bewahren.

 

Die Shell Recharge Ladekarte hat sich aus unserem Ladekarten Elektroauto Vergleich 2022 für Österreich als Gewinner hervorgetan.

 

Unterschiede zwischen Ladestationen

Ganz grundsätzlich gibt es private und öffentliche Ladestationen.

 

Private Ladestationen kannst du dir Zuhause aufstellen lassen oder bspw. bei der Arbeitsstelle. Öffentliche Ladestationen erbringen in der Regel mehr Leistung und haben Stecker, die für mehrere Modelle kompatibel sind.

 

Hauptsächlich unterscheiden sich die Ladestation darin, wie viel Leistung sie erbringen können. Es geht also darum, wie viel kW sie in den Akku pumpen können. Umso mehr Kilowatt die Ladestation leistet, umso schneller ist dein Akku voll.

 

Schnellladestationen erbringen bspw. 50 kW oder mehr. Ab 150 kW sprechen manche schon vom Ultraschnellladen. Auch wenn Unternehmen wie Ionity meinen, dass bis zu 350 kW erreicht werden können, sind 50 kW meistens der Fall.

 

Ladestation Steckertypen in der Übersicht

Es gibt folgende Stecker:

  • Typ 1
  • Typ 2 (Mennekes)
  • CCS
  • CHAdeMO
  • Supercharger

 

Den Typ 1 brauchst du mittlerweile nur bei alten asiatischen E-Autos, hierzulande findest du diesen Stecker kaum noch vor (max. 7,4 kW Leistung).

 

Der Typ 2 ist dafür der Standart. Privat kann er 22 kW erzielen, im öffentlichen Raum 43 kW. Der Supercharger von Tesla kann zurzeit nur von Teslas verwendet werden. An Superchargern ist für Teslas der Strom teilweise sogar kostenlos. Der Stecker ist dabei ein modifizierter Typ 2, der ggf. über 100 kW Leistung erbringen kann.

 

Der CCS-Stecker erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es handelt sich eigentlich um einen Typ 2, zwei weitere Stromkontakte ermöglichen jedoch schnelleres Laden. Er kann AC- und DC-laden und dabei bis zu 170 kW erreichen. Bei Ultraschnellladern erzielt dieses Kabel bis zu 450 kW.

 

Der CHAdeMO stammt aus Japan und kann bis zu 50 bzw. 100 kW erreichen. Marken wie Toyota, Nissan oder Subaru setzen auf diesen Stecker.

 

Für das Laden Zuhause setzen viele auf CEE-Stecker, seltener auf Schuko-Stecker. Selbst ein starker CEE-Stecker kann einfach schwer mit dem CHAdeMO oder CCS konkurrieren. Aus diesem Grund lassen sich viele Ladesäulen Zuhause einbauen – Dann kannst du nach wie vor die Vorteile dieser Steckertypen genießen.

Wie zahle ich an einer Ladestation?

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Es gibt grundsätzlich drei Zahlungsmethoden für Ladestationen.

 

Die meisten bezahlen per Ladekarte bzw. Tankkarte für e-Autos. Dann musst du nur kurz dein Handy mit der App bzw. die Ladekarte vor die Ladesäule halten. Die Abrechnung erfolgt dann bspw. monatlich.

 

Alternativ kann man an vielen Ladepunkten bereits mit EC- und Kreditkarten bezahlen. Ansonsten bieten oft Tankstellen und ähnliche Einrichtungen die Barzahlung an.

Häufige Fragen rund um Ladekarten für Elektroautos

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